Golfverband
Rheinland-Pfalz / Saarland e.V.

Deutsche Einzelmeisterschaft der Jugend

Deutsche Einzelmeisterschaft 2019 der Jugend

24 Jugendliche aus dem Bereich des LGV Rheinland-Pfalz/Saarland hatten sich qualifiziert, bei den regionalen Ausscheidungen anzutreten, um den Sprung in die Endrunde der deutschen Einzelmeisterschaft der Jugend Meisterschaft zu schaffen. Diese Hürde haben 7 Spielerinnen und Spieler übersprungen: Katja Müller (AK18), Maxime Holletschek (AK16), beide vom Ersten Golfclub Westpfalz, Sophie Böhlhoff (AK14) und Nele Sophie Barber (AK14), beide vom Mainzer Golfclub, Jenson Whiting (AK 14) vom GC Waldbrunnen, Benedict Bliem (AK16), vom GC Katharinenhof und Jan Labonté (AK16) vom GC Bad Ems 

Ausgespielt wurden die Finals über 3 Runden vom 06.-08. September. Die Jungen AK 14 und 16 waren im GC Reischenhof südlich von Ulm am Start und schlossen am Freitag mit 79 (Jan) und 80 (Benedict) Schlägen ab. Um den Cut, der bei 27 Spielern angesetzt war zu schaffen, hätte es einer deutlichen Steigerung bedurft. Benedict verbesserte sich in Runde 2 um einen Schlag und verpasste genau wie Jan, der am 2. Tag 7 Schläge mehr benötigte, den Cut deutlich.

Auch Jenson Whiting schaffte den Cut leider nicht und schloss das Turnier mit Runden von 81 und 79 Schlägen ab. Gesamt spielte er einen Score von 160 Schlägen und verfehlte den Cut leider knapp um 3 Schläge.

Maxime Holletschek war als einzige LGV-Starterin in der AK 16 zum GC Holledau gereist. Mit einer 84 am Eröffnungstag landete sie auf Platz 43. Sie steigerte sich am 2. Tag um 2 Schläge und einen Platz. Das reichte ebenfalls nicht für die Finalrunde.

Die Jüngsten der LGV-Athleten, Sophie Böhlhoff und Nele Sophie Barber, waren für die AK 14-Mädchen ebenfalls im GC Holledau am Start. Während Nele Sophie mit Runden von 89 und 87 nicht in die Finalrunde einziehen konnte, gelang Sophie nach einem schwachen Start (87 Schläge), durch eine hervorragenden 79er Runde am 2. Tag noch der Sprung auf Platz 22. Damit war sie am Finaltag dabei. Mit 81 Schlägen platzierte sie sich in der Endabrechnung auf Platz 23.

Die älteste im Feld, Katja Müller (AK18), konnte sich am ersten Tag im GC Neuhof mit einer 73er Runde auf dem aussichtsreichen 6. Platz positionieren, nur 3 Schläge hinter der Führenden Chiara Jetter (St. Leon-Rot). In Runde 2 startete sie furios mit einem Birdie und einem Eagle, was sie zwischenzeitlich auf Rang 2 katapultierte. Im weiteren Verlauf leistete sie sich leider 2 Doppelbogeys und lag am Ende des Tages mit insgesamt +2 auf Platz 7. Unter den Augen der angereisten Fans musste Katja in der Finalrunde schon nach den ersten beiden Bahnen alle Hoffnungen, noch in die Spitze vorstoßen zu können, begraben. Nach einem 3-Putt verlor sie auf Bahn 1 gleich einen Schlag (Bogey). An Bahn 2 verzog sie den 2. Schlag aus aussichtsreicher Position links neben der Fahne in die Penalty Area, versuchte vergeblich herauszuspielen und musste das Triple-Bogey hinnehmen. Nach weiteren 4 Bogeys lag sie nach Bahn 8 schon auf +8, bevor auf der 9 das erste Birdie folgte. Auf den Bahnen 10 bis 18 hatte Katja ihr Spiel wieder besser im Griff (1 Birdie, 2 Bogeys), sodass sie die komplette Runde noch mit 8 über Par abschließen konnte. Mit insgesamt 10 über Par auf 3 Run-den (226 Schläge) konnte sich Katja noch auf Platz 10 positionieren.

Katja Müller kommentierte ihr Abschneiden mit Humor: ‘‘Ich bin schon öfter schlecht gestartet, konnte mich aber oft noch nach vorne arbeiten. Dazu müssen die Putts fallen. Schon gestern hatte mein schwaches Putten ein Spitzenresultat verhindert, heute war der Putter eiskalt. Beim nächsten Mal muss ich wohl einen Putter mit Heizung mitbringen.‘‘

Sophie Böhlhoff, Nele Barber und Maxime Holletschek
Jan Labonté und Benedict Bliem
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