Golfverband
Rheinland-Pfalz / Saarland e.V.

1. Speedgolf – Race beim GC Barbarossa

Das war kein Golftag für Weicheier, denn Modus und äußere Bedingungen verlangten Spielerinnen und Spielern alles ab. Ja, es hatten sich auch eine Handvoll Damen in die Startliste eingetragen und gingen wie alle lautstark angefeuert auf die etwa 4 km lange Piste. In der Ausschreibung stand der bedeutungsvolle Satz : bei jedem Wetter ! Und man hatte mit diesem Samstag im November nicht das erhoffte Glück. Kuschelige 5° Celsius und ein äußerst steifer Westwind ließen Teilnehmer und Zuschauer erst mal schlottern. Für die Athleten war es jedoch damit gleich vorbei, denn das wettbewerbsbedingte Laufen, schaffte bald Schweißtropfen auf die Stirn.

Sieben Bahnen waren für das Race ausersehen. Vom Clubhaus und auch vom Starthäuschen gut einzusehen, lagen Fairways und Grüns voll im Blick des Geschehens. Mit einem prominenten und an dem Gesamteindruck sehr interessierten Spielleiter und Starter, dem Beauftragten der Golfregion 4, Theo Scheld, wickelte ein kompetenter Fachmann den Wettbewerb präzise und flüssig ab.

Aus Filmszenen den Wettbewerb kreiert.

Der Homberger Fitness-Coach, Mittelstrecken-Leichtathlet, Englisch- und Sportlehrer, sowie inzwischen auch Buchautor, Marcus Schlecht, hatte in einem amerikanischen Film Szenen eines Schnellgolf-Wettkampfes zwei urige Typen um die Gunst einer schönen Frau gesehen. Der sportliche Inhalt dieses Spektakels ließ ihn nicht mehr los und für die Umsetzung des Vorhabens fand er bei Sportwart Stefan Hechler vom GC Barbarossa-Kaiserslautern gleich offene Ohren. Den Golfsport einfach noch populärer zu machen ist diesem immer ein besonderes Anliegen. Mit einem stundenlang vor Ort weilenden und drehenden Fernsehteam des SWR wurden eindrucksvolle Aufnahmen der begeistert agierenden Teilnehmerinnen und Teilnehmern getätigt. Sie wurden auch abends im Programm der Landesschau ausgestrahlt.

Das erste Speedgolf-Race war als offenes Turnier für jedermann ausgeschrieben und von Leichtathleten, Triathleten, Golfern, Pro´s bis zu Hausfrauen-Joggerinnen hatten sich weit über 30 Teilnehmer auf die Runde gemacht. Mit meist nur 1 Schläger, zwei waren erlaubt, wurde vom start bis zum 1. Abschlag vehement losgewetzt. Die Anzahl der Schläge für die 7 Bahnen wurden am Schluss halbiert und zu der gestoppten Laufzeit hinzu gezählt. 10 Schläge war die Maximalzahl pro Bahn. Hatte man sie erreicht, wurde der Ball aufgehoben, die vorne stehende Fahnenstange berührt und weiter ging die Hatz zum nächsten Loch. Immer begleitet von einem Zähler im Elektro-Cart. Riesig die Begeisterung bei Läufern und Zuschauern, Zufriedenheit bei den Veranstaltern, und über schöne Sachpreise konnten sich bei der Siegerehrung im komfortablen Clubrestaurant l´ambiente diese Athleten freuen :

Nach den guten Erfahrungen ist für das nächste Jahr eine Neuauflage möglichst in der Jahresmitte vorgesehen. Clubpräsident Alois Hennes, diesmal mit Pudelmütze ausgestattet, zeigte sich dem Vorhaben nicht abgeneigt.
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Alle Ergebnisse finden Sie hier.

von Eddy Menzler

Präsident Alois Hennes engagiert beim Start der Läufer.
Die 7. Spielbahn mit Ziel bei den Zelten.
Unerschrocken bei der Sache: v.li. Christiane Hunsicker, Kersten Mehn-Abel und Eva Ulrich
Sieger Felix Mühlberger li. wird von Marcus Schlecht und Stefan Hechler gratuliert.
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